WULFF: Wachsende Bedrohung durch Russlands Schattenflotte erfordert entschlossenes Handeln

Die zunehmenden Vorfälle in der Ostsee werfen ein neues Licht auf Russlands sogenannte Schattenflotte, die offenbar eine bedeutendere Funktion in Putins hybridem Krieg gegen den Westen einnimmt. Dazu erklärt der sicherheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion, David Wulff, MdL:

"Die jüngsten Ereignisse im Ostseeraum zeigen deutlich die vielfältigen Bedrohungen für Deutschland und die EU-Staaten. Spionage, Cyberangriffe und Zersetzungsversuche dürfen nicht unbeantwortet bleiben.“

"Unsere Verteidigungsfähigkeit muss nicht nur gesichert, sondern auch weiter ausgebaut werden. Die Errichtung des NATO-Hauptquartiers in Rostock und die Stärkung der Bundeswehrstandorte in Mecklenburg-Vorpommern sind entscheidende Schritte in diese Richtung. Was jetzt zählt, ist eine starke und verlässliche Sicherheitsarchitektur. Das bedeutet auch, die Wasserschutzpolizei mit modernster Technik und modernsten Schiffen auszurüsten, auf den neueste Stand zu bringen."

"Mecklenburg-Vorpommern ist bereit, seinen Beitrag zur Verteidigung zu leisten. Das geht aber nur, wenn die rot-rote Landesregierung auch ein klares Zeichen der Solidarität gegenüber der Bundeswehr und der NATO setzt. Besonders die Linken sind hier gefordert. Es wäre naiv zu glauben, dass Russland sich allein durch friedliche Gesten beeindrucken lässt.“