DOMKE: Waffenruhe zwischen Israel und Hamas bietet Hoffnung auf Linderung des Leids
Israel und die Hamas haben sich auf eine Waffenruhe geeinigt, weitere Geiseln sind freigekommen. Hierzu erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, René Domke, MdL:
"Die erzielte Waffenruhe ist endlich ein Lichtblick für die israelischen Geiseln, die weiterhin unter der Gewalt der Hamas leiden. Und es ist ein Lichtblick für die palästinensische Seite, die in den vergangenen Monaten unermessliches Leid erfahren musste. Dieser Konflikt liegt mit seinen Verletzungen und nicht heilenden Wunden viel zu tief, als wir uns aus einer Perspektive des friedlichen Alltags anmaßen sollten, allzu vorschnell zu urteilen und Ratschläge zu geben. Nur eine tiefgehende Aussöhnung über Generationen ist der Schlüssel zu einer friedlicheren Zukunft."
"Persönliche Gespräche vor Ort in Israel im Oktober haben mir die Grausamkeit dieses Konflikts deutlich vor Augen geführt. Für viele Menschen dort sind Detonationen und Flucht in Schutzräume bittere alltägliche Realität. Es gibt wohl kaum noch Menschen, die nicht selbst aus ihrem Umfeld Familienangehörige, Freunde, Mitschüler oder Kollegen verloren haben. Ein Zustand, den niemand erleben sollte."
"Das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 hat tiefe Wunden hinterlassen und die Spirale von Hass und Gewalt weiter angefacht. Doch der Wunsch nach Frieden und Sicherheit bleibt ungebrochen."
"Ich erwarte einen deutlich größeren außenpolitischen Beitrag Deutschlands und der EU, alles dafür zu tun, dass dauerhafter Frieden möglich wird. Die Waffenruhe ist ein erster Schritt, auf den hoffentlich Aussöhnung folgt. Diese kann nur gelingen, wenn Israels Existenzrecht unumstritten ist und die Sicherheit seiner Bürger gewährleistet bleibt. Dabei darf die Situation der Palästinenser nie ausgeblendet werden und muss in eine sichere und stabile Zukunft führen. Allerdings müssen diese Verhandlungen mit Vertretern der Palästinenser geführt werden und nicht mit denjenigen, denen es nur um die Vernichtung Israels geht, nicht aber um eine sichere Zukunft der palästinensischen Menschen."