DOMKE: Gut für Wismar, entscheidender Impuls für den Standort M-V
Bei seinem Werftbesuch in Wismar betonte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius die herausragende Bedeutung des U-Boot-Baus für den Technologiestandort Deutschland. Mit bis zu 1.500 neuen Arbeitsplätzen sendet dieser Auftrag ein wichtiges Signal für die Branche und die gesamte Region. Hierzu erklärt der Vorsitzende der FDP-Landtagsfraktion, René Domke, MdL:
"Die nun bestätigte Auftragslage zum Bau der U-Boote und die damit verbundene Sicherheit für den Standort und die vielen Beschäftigten ist eine sehr gute Nachricht für Wismar und Mecklenburg-Vorpommern. Denn sie sichert den Standort nachhaltig und ist nicht nur für die Werft, sondern auch für die zahlreichen Zuliefererbetriebe in der Region ein entscheidender Impuls."
"Wenngleich dieser Impuls weniger Leistung der rot-roten Landesregierung ist, sondern eher eine Folge der Zwänge der Zeitenwende nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Dieses Signal kam gewissermaßen spät, denn reihenweise suchten sich gut qualifizierte Schiffbauer andere Perspektiven oder verließen gar die Region. Vielleicht ist es noch gerade rechtzeitig, um beispielsweise die mit dem Weiterbau der 'Global One' beschäftigten 400 Fachkräfte zu halten und auch den Ausbildungsstandort Wismar weiter zu stärken."
"Der Bau von Marineschiffen ist nicht unumstritten und ich denke, wir alle wünschten uns ein friedliches Leben der Völker ohne die Notwendigkeit von Waffen. Aber man darf nicht naiv sein und unfähig, sich verteidigen zu können. Die aktuelle geopolitische Lage macht die Stärkung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands notwendiger denn je. Die Ostsee und insbesondere der Werftstandort Wismar spielen dabei eine zentrale Rolle. Die FDP-Fraktion hat sich immer für die Werften und die Stärkung der Verteidigungsbereitschaft in Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt. Jetzt liegt es an der Landes- und Bundesregierung, keine weiteren Verzögerungen zuzulassen und ihre Versprechen einzuhalten. Das sind sie den Menschen in Wismar und der gesamten Region schuldig."