Domke fordert Umsatzsteuer-Reform: Einfacher, fairer, wachstumsfreundlicher
Die FDP-Fraktion in Mecklenburg-Vorpommern setzt sich für eine grundlegende Reform der Umsatzsteuer ein, um Bürokratie abzubauen und Unternehmen sowie Verbraucher zu entlasten. René Domke, finanzpolitischer Sprecher der Fraktion, kritisiert das aktuelle System als undurchschaubar und wettbewerbsverzerrend:
„Die ermäßigte Umsatzsteuer auf Speisen, egal wo sie verzehrt werden, ist für die FDP im Landtag schon lange richtig und notwendig. Aber damit ist das Thema einfaches, gerechtes Umsatzsteuersystem noch lange nicht erledigt. Es kann nicht sein, dass für Hundefutter 7 Prozent Mehrwertsteuer gelten, aber für Babynahrung 19 Prozent. Und derartiger unlogischer Beispiele gibt es viele. Die Umsatzsteuer ist mit ihrem Katalog für unterschiedliche Steuersätze völlig aus der Zeit gefallen und zu einem bürokratischen Monstrum geworden. Mit normalem Menschenverstand ist nicht zu begründen, warum der Kauf eines Weihnachtsbaumes fünf verschiedene Umsatzsteuersätze auslösen könnte.
Konkret fordert die FDP:
• Faire Steuersätze: Keine absurde Ungleichbehandlung von Produkten des täglichen Bedarfs.
• Mehr Entlastung: Senkung der Mehrwertsteuer zur Stärkung von Wirtschaft und Kaufkraft.
„Eine moderne Steuerpolitik darf nicht an Paragrafendschungeln scheitern. Wir brauchen ein System, das für alle verständlich und gerecht ist. Allein das wäre ein Konjunkturprogramm zu einem günstigen Tarif.“ erklärte Domke.