BECKER-HORNICKEL: Verdi-Streik in Mecklenburg-Vorpommern – Schulweg darf nicht zum Spielball von Gewerkschaftsinteressen werden!

Den geplanten Verdi-Streik, bei dem auch die Schulbusse betroffen sein werden, kritisiert die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion, Barbara Becker-Hornickel, MdL, scharf:

"Der Streik trifft erneut eine besonders verletzliche Gruppe: die Schülerinnen und Schüler in unserem Land. Während Tarifverhandlungen ihre Berechtigung haben, darf der Schulweg nicht zum Spielball der Gewerkschaftsinteressen werden. Der wiederholte Ausfall von Schulbussen gefährdet die Bildung zahlreicher Kinder und Jugendlicher – und dies in einem Bundesland, das ohnehin mit Lernrückständen und Lehrkräftemangel zu kämpfen hat."

Die angekündigten ganztägigen Streiks am 3., 4., 13., 14., 17., 18. und 19. März bedeuteten für viele Familien ein großes Problem.

"Kinder, die auf Busse angewiesen sind, haben oft keine Alternative, um rechtzeitig oder überhaupt zur Schule zu gelangen. Bereits frühere Streiks führten zu massiven Unterrichtsausfällen. Das Bildungsministerium betont zwar, dass der Unterricht regulär stattfindet. Doch was nützt das, wenn viele Schülerinnen und Schüler ihn schlicht nicht erreichen können?"

Becker-Hornickel appelliert: "Finden Sie eine Lösung, bevor die Schulzeit unserer Kinder weiter zerrieben wird!"

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